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1. Leipziger Sattelsymposium

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Leipzig im März und April 2012

 

Teilnehmer: Alexander Heib und Marion Heib

 

Eine überaus erfolgreiche Symbiose aus Wissenschaft und Praxis erlebten die Teilnehmer des ersten Leipziger Sattelsymposiums zum Thema „Funktionelle Anatomie des Pferderückens - Grundlagen für die optimierte Anpassung von Reitsätteln“ am 02. / 03. März.

Um beim Bau und der Anpassung von Sätteln technisches know how mit wissenschaftlicher Forschung zu vereinen, kooperieren der Bundesverband der Fahrzeug- und Reitsportsattler (BVFR), die Fachgruppe für Reitausrüstung der FN und Prof. Dr. Christoph Mülling an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig.

Neben der Forschung wird es in einer Symposiums-Reihe Wissenstransfer an Interessierte und Nutzer geben, die sich mit der Herstellung, Anpassung und Beurteilung der Ausrüstung des Pferdes beschäftigen. Das erste Leipziger Sattelsymposium hatte die funktionelle Anatomie zum Schwerpunkt und sollte den Teilnehmern neben der Theorie mit der Präparation eines Pferdekörpers insbesondere praktisch Wissen vermitteln.

Dieses einmalige Angebot wurde von interessierten Sattlern, Reitsporthändlern und Osteopathen sehr gut angenommen und bereits wenige Tage nach Ankündigung war die maximale Teilnehmerkapazität erschöpft. „Ausgezeichnet, Hervorragend“ war die einhellige Meinung der 65 Teilnehmer am Ende des Symposiums. Klare Aussage, dass die eingangs hohen Erwartungen an diese Veranstaltung mehr als erfüllt wurden.

Am ersten Tag referierten Prof. Dr. Christoph Mülling und Dr. Ina Gösmeier in Vorträgen zur Anatomie des Pferdes unter dem Sattel und zu Aspekten des Sattels auf das Wohlbefinden und die Bewegungsqualität des Pferdes. Vermeintlich trockene Theorie vermittelten die beiden renommierten Experten sehr verständlich und praxisnah. Für Fragen standen sie während des gesamten Symposiums jederzeit zur Verfügung und so entwickelte sich eine fruchtbare Interaktion der wissenschaftlichen mit den Sattelexperten. Reger Erfahrungsaustausch fand dann auch am Abend in gemütlicher Runde seine Fortsetzung.

Am zweiten Tag stand die Präparation eines Pferdekörpers im Bereich der Sattellage und der Gurtung auf dem Programm. Schichtweise legte das Team von Prof. Mülling die Muskeln und Gewebe von der Haut bis zum Skelett frei. Für die Fachleute aus der Sattelbranche bot sich damit ein einzigartiger Blick unter die Pferdehaut. Sie lernten die funktionelle Anatomie der Muskeln, Sehnen, Nerven und Gewebe im Bereich des Sattels kennen und konnten direkt betrachten wie unterschiedliche Sattelformen auf den Pferdekörper einwirken. In fachlichen Diskussionen reiften die Beobachtungen und Überlegungen, wie Sättel optimaler gebaut und angepasst werden können. Bereichert mit neuem Wissen, Eindrücken und Erkenntnissen in Bezug auf die Passform und Anpassung von Sätteln verließen die Teilnehmer das Symposium.

Das Ziel des Symposiums, branchenübliches Halbwissen bei der Sattelanpassung durch wissenschaftlich fundiertes Wissen zu ersetzen und weiterzuentwickeln wurde erreicht. Mario Salisch

 

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